John Saul: Jäger des Grauens

Originaltitel: Nightshade

Übersetzung: Usch Pilz

c der deutschsprachigen Ausgabe 2001 by Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co.KG, München

COVER:

Das Buch

Mit dem Einzug von Großmutter Emily verwandelt sich das Haus der Familie Hapgoods in einen unheimlichen Ort. Emily glaubt, Kontakt mit ihrer geliebten Tochter Cynthia zu haben, die schon früh und auf mysteriöse Weise ums Leben kam. In Cynthias früherem Zimmer geschieht Unerklärliches, und den jungen Matt quälen grausame Albträume, in denen Cynthia ihn heimsucht. Da geschieht eine Katastrophe: Matts Stiefvater Bill wird erschossen aufgefunden, und alles deutet darauf hin, dass Matt der Täter war. Nachdem auch noch zwei Schulfreundinnen von Matt auf unerklärliche Weise verschwinden, faßt dieser todesmutig den Entschluß, dem Spuk ein Ende zu bereiten …

Der Autor

John Saul wurde 1942 in Pasadena, Kalifornien, geboren. Er studierte Theaterwissenschaften und Anthropologie, ehe er Krimis zu schreiben begann. Doch erst als er das Genre wechselte, hatte er Erfolg: 1977 erschein sein erster Horrorroman „Wehe, wenn sie wiederkehren“ (Heyne: 01/6740), der sofort zum Bestseller wurde. John Saul lebt in Bellevue, Washington.

REZENSION:

Mit “Jäger des Grauens” legt John Saul stilsicher einen Horrorroman vor, in dem alle Elemente des Psychohorrors enthalten sind. Das Buch enthält sehr viele Spannungselemente, die dafür sorgen, daß der Leser seine Finger nicht mehr von diesem Buch lassen kann. Er spielt hierbei, wie so viele in seinem Genre, mit der ganz normalen Familie, die vom Grauen überrannt wird und dabei alte “Leichen im Keller” offenbaren müssen.

Es sind relativ viele Elemente des jedermann bekannten Buches oder Films “Psycho” enthalten, ohne aber eine Kopie dessen zu sein. Vielmehr schafft Saul damit ein paar falsche Fährten zu legen, die sich erst ziemlich spät darlegen und wohl den ein oder anderen Leser überraschen werden.

“Jäger des Grauens” ist somit ein klassischer, echter Horrorroman, der schlaflose Nächte bereiten kann und in keiner Sammlung fehlen sollte. Allzu zarte Gemüter sollten jedoch die Finger davon lassen.

JS/01.08.04

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